Frau von Tschurtschenthaler deutet um

In den Tagesthemen vom 10. März 2026 nennt NDR-Redakteurin Katharina von Tschurtschenthaler den deutschen Atomausstieg „eine ideologische Entscheidung, keine wissenschaftliche.“ Das ist eine Tatsachenbehauptung. Und sie ist falsch.

Frau von Tschurtschenthaler deutet um
Quelle: ARD

10.03.2026, an die Chefredaktion

Chefredaktion des NDR
Andreas Cichowicz / Adrian Feuerbacher
Norddeutscher Rundfunk
Rothenbaumchaussee 132
20149 Hamburg

10.03.2026

Betreff: Kommentar von Katharina von Tschurtschenthaler in den Tagesthemen vom 10. März 2026, ca. 22:45 Uhr — sachliche Beanstandung

Sehr geehrter Herr Cichowicz, sehr geehrter Herr Feuerbacher,

ich habe heute Abend den Tagesthemen-Kommentar Ihrer Kollegin Katharina von Tschurtschenthaler verfolgt. Sie darf den Atomausstieg für einen Fehler halten. Das ist ihr gutes Recht. Aber einen Satz möchte ich nicht unkommentiert stehenlassen: „Es war eben eine ideologische Entscheidung, keine wissenschaftliche.“ Das ist keine Wertung. Das ist eine Tatsachenbehauptung — und sie ist falsch.

Was tatsächlich passiert ist: Den Beschluss zum Atomausstieg hat die CDU-geführte Bundesregierung von Angela Merkel getroffen. Nach Fukushima, im März 2011. Merkel hatte die AKW-Laufzeiten noch 2010 verlängert — gegen den Widerstand der Grünen. Dann kam Japan, und ihre Regierung setzte zwei Kommissionen ein: die Reaktorsicherheitskommission und eine Ethikkommission mit Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kirche und Politik. Am 30. Juni 2011 stimmte der Bundestag mit parteiübergreifender Mehrheit für den Ausstieg. Die Grünen saßen zu diesem Zeitpunkt in der Opposition.

Wer also die Entscheidung als „ideologisch“ rahmt, schreibt Geschichte um. Und wer behauptet, sie sei „keine wissenschaftliche“ gewesen, ignoriert, dass eine eigens eingesetzte Kommission mit wissenschaftlichem Sachverstand genau diese Empfehlung ausgesprochen hat — ganz abgesehen davon, dass die ungelöste Endlagerfrage, die Frau von Tschurtschenthaler selbst erwähnt, ein explizit wissenschaftliches Problem ist, kein ideologisches.

„War ja nur ein Kommentar“: Ich höre diese Antwort schon im Voraus. Überzeugend wäre sie nicht, das wissen Sie. Ein Kommentar im öffentlich-rechtlichen Rundfunk darf pointiert sein, darf angreifen, darf unbequem sein. Er darf aber keine falschen Tatsachen als Grundlage für seine Wertungen verwenden. Die Meinungsfreiheit schützt Meinungen — nicht die Umdeutung belegbarer historischer Abläufe.

Ich bitte Sie, den Kommentar intern zu prüfen und mir mitzuteilen, ob Sie meine Beanstandung teilen — und wenn nicht, warum nicht.

Mit freundlichen Grüßen,

Günther Klebinger

10.03.2026, an den Rundfunkrat des NDR

NDR Rundfunkrat
Rothenbaumchaussee 132
20149 Hamburg

10.03.2026

Betreff: Kommentar in den Tagesthemen vom 10. März 2026, ca. 22:45 Uhr — Bitte um Prüfung

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wende mich an den Rundfunkrat des NDR mit einer konkreten Beanstandung. Am 10. März 2026 lief in den Tagesthemen ein Kommentar von Katharina von Tschurtschenthaler zur Energiepolitik. Darin sagte sie: „Es war eben eine ideologische Entscheidung, keine wissenschaftliche.“ Gemeint war der deutsche Atomausstieg.

Diese Aussage ist historisch nicht haltbar. Den Ausstieg hat nicht eine Ideologie beschlossen — sondern die CDU-geführte Bundesregierung Angela Merkels, nach Fukushima, gestützt auf zwei eingesetzte Kommissionen, mit parteiübergreifender Mehrheit im Bundestag. Die Grünen, denen der Begriff „ideologisch“ in der aktuellen öffentlichen Debatte reflexartig zugeordnet wird, saßen 2011 in der Opposition. Die Entscheidung als „ideologisch“ zu rahmen bedeutet, eine politische Erzählung als Tatsache zu verkaufen. Das ist ein Unterschied.

Ich bestreite nicht, dass Kommentare im ÖRR Haltung haben dürfen und sollen. Aber der NDR-Staatsvertrag verpflichtet auf sachliche Information. Diese Verpflichtung endet nicht, sobald man sich der Textform Kommentar bedient. Tatsachenbehauptungen bleiben Tatsachenbehauptungen — unabhängig vom Format.

Ich bitte den Rundfunkrat, zu prüfen, ob dieser Kommentar den Sorgfaltspflichten des NDR entspricht, und mich über das Ergebnis zu informieren.

Mit freundlichen Grüßen,

Günther Klebinger

17.03.2026, Antwort der Gremiengeschäftsstelle

Günther Klebinger
Würzburg

17.03.2026

Ihre Zuschrift vom 10.03.2026 / Kommentar Frau Tschurtschenthaler In der Sendung tagesthemen am 10.03.2026

Sehr geehrter Herr Klebinger,

vielen Dank für Ihr Interesse am Programm des NDR und Ihre entsprechende Nachricht vom 10.03.2026.

Wir möchten jede Zuschrift sorgfältig prüfen. Bitte haben Sie deshalb Verständnis dafür, dass die Beantwortung Ihres Schreibens ggf. etwas Zeit in Anspruch nehmen kann.

Bitte geben Sie uns diese Zeit. Wir kommen dann unaufgefordert wieder auf Sie zu.

Mit freundlichen Grüßen

i. V. PE
ML,
NDR Gremiengeschäftsstelle

24.03.2026, Antwort von Frau von Tschurtschenthaler

Günther Klebinger
Würzburg

24.03.2026

Ihr Schreiben vom 10.03.2026

Sehr geehrter Herr Kleblnger,

haben Sie vielen Dank für Ihr Schreiben, und Ihre Eindrücke, die ich als Kommentatorin sehr ernst nehme.

Sie kritisieren den Satz „Es war eben eine ideologische Entscheidung, keine wissenschaftliche.“ Wie Sie geschrieben haben, handelt es sich bei der Aussage um Teil meines Kommentars, bzw. meiner Meinung. Um das nochmals zu verdeutlichen, hätte man erneut erwähnen können, dass es sich um meine Einschätzung handelt, und den Satz folgendermaßen formulieren: ,,Meiner Einschätzung nach war die Entscheidung ideologisch geprägt, nicht wissenschaftlich.“

Ich befasse mich seit vielen Jahren mit den Themen Atomausstieg und Atomendlagerung. Themen, die gerade in Deutschland besonders kontrovers diskutiert werden – nach wie vor. Im Zuge dieser Recherchen habe ich mit Politkern gesprochen – Gegnern wie Befürwortern des Austritts, mit Wissenschaftlern, die mittlerweile im Ausland forschen, mit Bürgerinitiativen, mit Behörden und Anwohnern – in Deutschland sowie im europäischen Ausland. Die Ergebnisse dieser jahrelangen Recherche führten zu meiner Meinung, an der ich festhalte.

Ich hoffe, Sie bleiben auch weiterhin ein treuer „Tagesthemen“-Zuschauer,

ich verbleibe mit freundlichen Grüßen

Katharina von Tschurtschenthaler

23.04.2026, an die Gremiengeschäftsstelle

NDR Gremiengeschäftsstelle
Norddeutscher Rundfunk
Rothenbaumchaussee 132
20149 Hamburg

23.04.2026

Betreff: Ihre Zwischenantwort vom 17.03.2026 / Kommentar Frau von Tschurtschenthaler, Tagesthemen, 10.03.2026

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 17. März 2026 sicherten Sie mir eine sorgfältige Prüfung meiner Zuschrift zu. Das Ergebnis steht bis heute aus.

Statt einer Stellungnahme des Rundfunkrats erhielt ich am 24. März eine persönliche Nachricht von Frau von Tschurtschenthaler. Ich stelle klar: Frau von Tschurtschenthaler ist die Urheberin der beanstandeten Aussage, nicht das Kontrollorgan des NDR. Eine Antwort der Betroffenen selbst kann die zugesagte unabhängige Prüfung durch den Rundfunkrat weder ersetzen noch beenden.

Inhaltlich ist die Reaktion der Kommentatorin zudem ein Offenbarungseid: Sie räumt ein, dass ihre Aussage als persönliche Einschätzung hätte gekennzeichnet werden müssen. Damit ist der formale Fehler bereits eingestanden.

Völlig unbeantwortet bleibt der Kern meiner Beschwerde: Dass eine auf Empfehlungen zweier breit besetzter Kommissionen basierende Entscheidung der unionsgeführten Regierung Merkel als rein ‚ideologisch‘ geframed wurde. Diese fachliche Aufarbeitung ist keine Ermessensfrage der Redaktion, sondern eine Pflichtaufgabe des Rundfunkrats.

Ich erwarte nun den Abschluss der angekündigten Prüfung und eine zeitnahe Mitteilung des Ergebnisses.

Mit freundlichen Grüßen

Günther Klebinger

20.05.2026, die Vorsitzende des NDR Rundfunkrates

Sehr geehrter Herr Klebinger,

vielen Dank für Ihre Zuschriften vom 10.03.2026 und 23.04.2026, in der Sie in einer von der Kommentatorin gewählten Formulierung in ihrem Kommentar in den Tagesthemen am 10.03.2026 eine Staatsvertragsverletzung sehen.   

Es entspricht dem Verfahrensgang, dass der Rundfunkrat zunächst die verantwortliche Redaktion bittet, Ihre Kritikpunkte zu prüfen und dazu Stellung zu nehmen.

Dementsprechend  habe ich auch in Bezug auf Ihre o.g. Beschwerde die Redaktion um eine Stellungnahme zu dem von Ihnen kritisierten Satz in dem Kommentar und um eine Einordnung der Rubrik „Kommentar“ in den Tagesthemen gebeten. Diese finden Sie im Anhang zu meinem Schreiben. Für den Fall, dass Sie Ihr Anliegen noch nicht ausreichend beantwortet sehen, kommen Sie gerne wieder auf uns zu.

Mit freundlichen Grüßen

Cornelia Höltkemeier

Vorsitzende NDR Rundfunkrat

20.05.2026, Stellungnahme der Redaktion

Stellungnahme zur Beschwerde vom 10.03. und 23.04.2026 von Herrn Klebinger zur Sendung „Tagesthemen“, Meinung zum Thema „Atomkraft“, am 10.03.2026

Herr Klebinger bezieht sich in seiner Beschwerde auf den Meinungsbeitrag in den ARD Tagesthemen von Katharina von Tschurtschenthaler zum Thema Atomkraft bzw. dem Ausstieg Deutschlands aus der Atomkraft. Herr Klebinger beanstandet den Satz „es war eben eine ideologische Entscheidung, keine wissenschaftliche.“

Dazu nimmt die Redaktion wie folgt Stellung:

Mit seinem ersten Schreiben hat sich Herr Klebinger direkt an den NDR und an den Rundfunkrat gewandt. Daraufhin hat die Urheberin des Meinungsbeitrags, Katharina von Tschurtschenthaler, geantwortet. Nach der Beantwortung hat sich Herr Klebinger erneut an den Rundfunkrat gewandt- hiermit reagieren wir auf diese erneute Zuschrift.

Das Thema Atomkraft sorgt besonders in Deutschland für sehr unterschiedliche Reaktionen. Frau von Tschurtschenthaler beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Themen Atomkraft und Atommüll-Endlagerung- u. a. für die ARD-Dokumentation „Deutschland schaltet ab: der Atomausstieg und die Folgen“ oder mehrere „Plusminus“-Berichte, etwa zum Atommüllendlager Schacht Konrad in Niedersachsen. Dafür hat Frau von Tschurtschenthaler im In- und Ausland recherchiert, Interviews und Hintergrundgespräche geführt. Die Autorin hat sich ausführlich sowohl mit den Argumenten der Gegner als auch denen der Befürworter der Atomkraft auseinandergesetzt.

Diese intensive, jahrelange Befassung führte in dem ausdrücklich als Kommentar gekennzeichneten Beitrag zu ihrer persönlichen Schlussfolgerung, der Atomausstieg sei aus ideologischen und nicht aus wissenschaftlichen Gründen vollzogen worden. selbstverständlich steht es Herrn Klebinger frei, diese Sicht nicht zu teilen.

Die Rubrik „Meinung“ in den „Tagesthemen“ ist ein klar gekennzeichneter Beitrag, der als Kommentar des jeweiligen Autors/der Autorin nicht die Ansicht der „Tagesthemen“-Redaktion oder die Position der ARD, sondern die Meinung des Autors/der Autorin wiedergibt. Diese unterschiedlichen Perspektiven sind ein Beitrag für eine offene, pluralistische Gesellschaft, in der auch gegensätzliche Meinungen ihren Platz haben. Die Annäherung an ein Thema aus verschiedenen Perspektiven, die Kontroverse, gehört zur besonderen Stärke einer funktionierenden, zensurfreien Medienlandschaft.

Hamburg, den 15.05.2026

Adrian Feuerbacher

NDR Chefredakteur

Original (PDF-Download)

20.05.2026, an Frau Höltkemeier

Würzburg, 20. Mai 2026

Betreff: Ihre Antwort vom 20.05.2026 / Kommentar Frau von Tschurtschenthaler, Tagesthemen, 10.03.2026

Sehr geehrte Frau Höltkemeier,

vielen Dank für Ihre Antwort und die beigefügte Stellungnahme von Herrn Feuerbacher. Ich begrüße es, dass der Rundfunkrat die Redaktion um eine Einordnung gebeten hat — und ich teile ausdrücklich die Überzeugung, dass unterschiedliche Perspektiven und Kontroversen zur Stärke einer funktionierenden Medienlandschaft gehören. Meine Beanstandung richtet sich nicht gegen den Kommentar als Format, auch nicht gegen Frau von Tschurtschenthalers Meinung zum Atomausstieg.

Sie richtet sich gegen eine konkrete Tatsachenbehauptung.

Herr Feuerbacher schreibt, die jahrelange Recherche habe Frau von Tschurtschenthaler zu ihrer „persönlichen Schlussfolgerung“ geführt, der Atomausstieg sei „aus ideologischen und nicht aus wissenschaftlichen Gründen vollzogen worden“. Das ist eine bemerkenswerte Formulierung — denn eine auf Recherche basierende Schlussfolgerung ist keine geschützte Meinung im Sinne der Meinungsfreiheit, sondern sie birgt einen Wahrheitsanspruch. Und dieser Wahrheitsanspruch ist überprüfbar.

Die überprüfbare historische Tatsache lautet: Den Beschluss zum Atomausstieg hat die CDU-geführte Bundesregierung Angela Merkels getroffen, nach Fukushima, gestützt auf zwei eingesetzte Kommissionen, mit parteiübergreifender Mehrheit im Bundestag. Die Grünen saßen in der Opposition. Diese Tatsache ist weder im Kommentar von Frau von Tschurtschenthaler noch in der Stellungnahme von Herrn Feuerbacher adressiert worden.

Das Label „Meinung“ schützt Wertungen — nicht die Umdeutung belegbarer historischer Abläufe. Dieser Unterschied ist für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht trivial.

Ich frage daher konkret: Sieht der Rundfunkrat — als Kontrollorgan, nicht als Weiterleitungsstelle — in der beanstandeten Formulierung einen Verstoß gegen die Sorgfaltspflichten des NDR? Eine eigene Einschätzung des Rundfunkrats habe ich bislang nicht erhalten.

Mit freundlichen Grüßen,

Günther Klebinger

21.05.2026, Antwort von Frau Hölktemeier

Sehr geehrter Herr Klebinger,

vielen Dank für Ihre aufmerksame Beobachtung des Programms und Ihre kritischen Anmerkungen dazu.

Ihre o. g. Beschwerde habe ich an den Rechts- und Eingabenausschuss des Rundfunkrates mit der Bitte um Beratung überwiesen.

Der Rechts- und Eingabenausschuss wird sich voraussichtlich in seiner Sitzung am 04.06.2026 mit Ihrem Anliegen befassen.

Die abschließende Beratung und Beschlussfassung im Rundfunkrat erfolgt voraussichtlich in der Sitzung am 26.06.2026.

Diese wird im Livestream übertragen auf: https://www.ndr.de/der_ndr/unternehmen/rundfunkrat/index.html.

Über das Ergebnis und die Beschlussfassung der Beratungen werde ich Sie anschließend gerne unterrichten.

Mit freundlichen Grüßen

Cornelia Höltkemeier

Vorsitzende NDR Rundfunkrat

03.07.2026, Mail von Frau Hölktemeier

Sehr geehrter Herr Klebinger,

mit der oben genannten Programmbeschwerde haben Sie sich an den Rundfunkrat des Norddeutschen Rundfunks gewandt.

Der Rundfunkrat hat sich in seiner Sitzung am 26.06.2026 mit Ihrer Beschwerde befasst. Dem vorangegangen war eine ausführliche Beratung im Rechts- und Eingabenausschussam 04.06.2026.

Nach intensiver Diskussion und sorgfältiger Prüfung des Sachverhalts konnte der Rundfunkrat keinen Verstoß gegen die Programmgrundsätze und die Anforderungen an die Programmgestaltung des NDR feststellen.

Wir bitten um Verständnis, dass die Angelegenheit für den Rundfunkrat damit abgeschlossen ist. Wir danken Ihnen für die kritische Begleitung des Programms, die zur Qualitätssicherung der Angebote beiträgt.

Gerne möchten wir Sie auf die Veröffentlichung der Beratungsergebnisse der Ausschüsse auf der Website des NDR hinweisen:

https://www.ndr.de/der_ndr/unternehmen/rundfunkrat/Ausschuesse-des-NDR-Rundfunkrats,rundfunkrat132.html

Mit freundlichen Grüßen

Cornelia Höltkemeier

Vorsitzende NDR Rundfunkrat

13.07.2026, an Frau Hölktemeier

Sehr geehrter Frau Höltkemeier,

vielen Dank für Ihre Nachricht über die intensive Diskussion des Rundfunkrats zu meiner oben genannten Programmbeschwerde und den Verweis auf die Veröffentlichung der Beratungsergebnisse. Ich finde unter dem von Ihnen genannten Link allerdings kein Protokoll dazu. Könnten Sie mir hier noch den korrekten Link zukommen lassen? Sollte ich etwas übersehen haben, entschuldige ich mich bereits vorab für die Umstände.

Mit freundlichen Grüßen

Günther Klebinger

17.07.2026, Antwort des NDR

Sehr geehrter Herr Klebinger,

wir nehmen Bezug auf Ihre Nachricht vom 13.07.2026.

Die Unterrichtung der Öffentlichkeit über die Beratungen der im Livestream übertragenen Sitzungen des Rundfunkrates erfolgt ausschließlich in den Sitzungsergebnissen/Beratungsergebnissen, die über die NDR-Website https://www.ndr.de/der_ndr/unternehmen/rundfunkrat/index.html abrufbar sind.

Sitzungsprotokolle bzw. Protokollauszüge der Sitzungen des Rundfunkrates werden nicht veröffentlicht und auch nicht an außenstehende Dritte weitergegeben.

Mit freundlichen Grüßen

ML

Beratungsergebnisse der 494. Sitzung des NDR Rundfunkrates vom 26. Juni 2026 (PDF-Download)

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